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Zieleński, Mikołaj PDF Drucken E-Mail

 

Biographie

 

Mikołaj Zieleński, auch Nicolaus Zielenski (* um 1560; † um 1620) war ein polnischer Organist und Komponist sowie einer der Präkursoren des barocken Stils in polnischer Musik. Über die Person Zieleńskis ist wenig bekannt. Aus Akten des Archivs des Płocker Domkapitels, geht hervor, dass Nicolaus Zielenski aus Warka stammte, dass er in den Jahren 1604-06 mit den Płocker Diözese verbunden war und dass er 1604 durch Gebietsabtretung des Adligen Stanisław Kijewski ein Gut in dem bischöflichen Dorf Gromino in der Nähe von Pułtusk erhalten hat. Im Jahre 1606 wurde er in den besagten Annalen des Płocker Kapiteles als Organist bezeichnet. Aus dem Jahre 1611 stammt die Nachricht, dass er mit Anna Feter verheiratet war und dass er Organist und maestro di capella von Baranowski war. Am 1. März 1611 (Datum des Dedikationsblattes Zielenskis auf seinem ventianischen Druck) weilte er in Łowicz, dem Sitz der Gnesener Erzbischöfe, war, um hier an einem Prozess um ein Landgut teilzunehmen . Darüber hinaus war die Erwähnung Starowolskis in der zweiten Ausgabe seines Scriptorum Polonicorum Hecatonias bekannt, wo er Zielenski neben anderen polnischen Komponisten, die in Rom studiert haben sollen, erwähnt. Eine eindeutige Feststellung wurde jedoch von Starowolski nicht gemacht, die Erwähnung erfolgte lediglich im Rahmen einer gedruckten Randbemerkung. Baranowski war zunächst Bischof von Płock, dessen Residenz sich im Palast in Pułtusk befand; daher resultierten die Pfründe, die Zielenski in dem nahe gelegenen Dorf erhalten hat. Ähnlich verfuhr Baranowski (bereits als Polnischer Primas) später, als er Zielenski die Mühle in Rudnik und den Vorstand über das Dorf Bochnia, die beide ebenfalls in der Nähe von der Łowiczer Residenz des Primas lagen, gegeben hat, um die das erwähnte Gerichtsverfahren (1611) mit den vormaligen Besitzern geführt wurde. Was Zielenski nach dem Tod seines Brotgebers gemacht hat oder wann und wo er verstorben ist, wurde nicht überliefert. Wann er geboren wurde und wann er verstorben ist ist unbekannt. Auch die Erstellung einer genauen Chronologie seiner Werke ist anhand der Quellenlage nicht möglich. Im Jahre 1989 fand die englische Musikwissenschaftlerin Delma Brough eine Quelle, die frühere Vermutungen, z.B. von Hieronym Feicht und anderer polnischer Musikforscher bezüglich Beziehungen Zielenskis mit Baranowski im Zeitraum vor dessen Primat, belegten.

 

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