| Henkhaus, Uwe |
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Biographie
Uwe Henkhaus wurde im Jahre 1958 geboren. Er studierte in Marburg Musikwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte. Er ist Dozent an der Marburger Chorleiterschule und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hessischen Musikarchiv der Philipps-Universität. Als Chorleiter besuchte er Fortbildungen u. a. bei Eric Ericsson, Volker Hempfling, Carl Høgset, Wolfgang Schäfer und Maris Sirmais. Henkhaus arbeitet mit Chören aller Gattungen. Von 1981 bis 2004 war er musikalischer Leiter der Europäischen Jugendwochen auf Burg Ludwigstein. Neben zahlreichen Konzertreisen ins In- und Ausland, gewann er mit seinen Chören u. a. den Hessischen Chorwettbewerb, mehrfach den "Hessischen Chorpreis" und vertrat zweimal das Land Hessen beim Deutschen Chorwettbewerb in der Sparte Jazz. Seit 1997 ist er Mitglied im Musikausschuss des Hessischen Sängerbundes, seit 2005 dessen stellvertretender Vorsitzender. Er leitet Chor-Ateliers bei internationalen Chorfestivals, Chorleiterfortbildungen und Workshops, ist Juror bei Wettbewerben und Kritiker bei Kreiswertungssingen. Darüber hinaus ist Uwe Henkhaus Musikjournalist, Buchautor und Komponist. Neben dem Valentin-Eduard-Becker-Kompositionspreis, dem Komponistenpreis der Stadt Wolfsburg und zwei Förderpreisen des Hessischen Sängerbundes erhielt Uwe Henkhaus u. a. den Otto-Ubbelohde-Preis des Landkreises Marburg-Biedenkopf.
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Autograph
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Statement zur eigenen Komposition
„Die erste Motivation zum Schreiben von Chorsätzen erhielt ich aus der Musikpraxis heraus: Zu bestimmten Volksliedern, die ich für Auslandsreisen meiner Chöre brauchte, konnte ich keine Sätze finden, die mir gefielen. Also schrieb ich sie selbst. Weitere Sätze entstanden aus der intensiven Beschäftigung mit der Volksliedsammlung der Brüder Grimm und der auch hierbei gewonnenen Erkenntnis, dass es zu erstaunlich vielen Volksliedern, denen oft eine elementare Kraft innewohnt, keine Chorsätze gibt. Wichtig ist mir, dass meine Stücke von guten Laienchören gesungen werden können, sie deshalb nicht zu schwer, aber trotzdem attraktiv und zeitgemäß sind.“
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