| Brandl, Alfons |
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Biographie
Alfons Brandl wurde 1957 in Dingolfing geboren und erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei seinem Vater und bei Chordirektor Heinrich Herdes. An der Münchner Musikhochschule studierte er Schulmusik und Chorleitung, an der Ludwig-Maximilians-Universität Musikwissenschaft. Mit dem Ende dieser Studien verband sich seine Hinwendung zum Sologesang, die ein weiteres privates Gesangsstudium bei Prof. Margret Langen, München mit sich brachte. Als Mitglied des international renommierten Vokalensembles Die Singphoniker”singt Alfons Brandl seit mehr als 20 Jahren zahlreiche Konzerte im In-und Ausland und als Solist in Werken für alte Musik, den oratorischen Partien bei Bach, Mozart, Händel u.v.m. sowie als “Schwan” in C. Orffs “Carmina Burana”, den er bis heute mehr als 50 mal gesungen hat (zuletzt mit dem Symphonieorchester des BR unter R. Muti). Neben seiner sängerischen Tätigkeit wirkt Brandl als Dozent für Chor- und Orchesterleitung an der Musikhochschule Nürnberg und als Weiterbilder im Bayerischen Sängerbund. 1999 war er als Dozent zum „5. World Symposion on Choral Music“ in Rotterdam eingeladen, im Sommer 2001 leitete er ein Chorstudio beim internationalen Kammerchorwettbewerb in Marktoberdorf. Seit November 2001 ist er Mitglied im Präsidium des Bayerischen Musikrates und Angehöriger des Senates der Hochschule. Seit Januar 2002 ist er Leiter des Augsburger Vokalensembles und seit 2003 dirigiert er zusätzlich den Kammerchor des BSB.
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Autograph
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Statement zur eigenen Komposition
„Mit der Erfahrung von 25 Jahren sängerischer Tätigkeit in einem professionellen Vokalensemble mit breitem Repertoire und als Leiter von Männer-und gemischten Chören im Laienbereich und der Hochschulszene bearbeite ich Sätze für Männerstimmen oder Männerchor. Dabei geht es mir um die Nutzung der Möglichkeiten des Männerstimmenklanges, ohne bis in die extremen Lagen zu gehen. Die Erforschung und Herausgabe von vielen noch ungehobenen Schätzen der Männerchorliteratur, die ich im Zuge meiner musikwissenschaftlichen Arbeiten entdeckt habe, wird mich auch in den nächsten Jahren beschäftigen.“ |


