| Baird, Tadeusz |
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Biographie
Tadeusz Baird wurde am 26. Juli 1928 in Grodzisk Mazowiecki geboren. Baird studierte bei Boleslaw Woytowicz und Kazimierz Sikorski und besuchte 1947 bis 1951 die Staatliche Hochschule für Musik in Warschau, wo er Schüler von Piotr Rytel und Piotr Perkowski war. Er studierte Klavier bei T. Witusi und drei Jahre lang Musikwissenschaften an der Warschauer Universität. 1949 gründete er zusammen mit Kazimierz Serocki und Jan Krenz die Gruppe 49, die sich um eine Musik entsprechend der staatlichen Doktrin vom sozialistischen Realismus bemühte. 1956 gehörte er mit Serocki zu den Begründern des Warschauer Herbst, einem bedeutenden Festival für Neue Musik.Seit 1974 unterrichtete er an der staatlichen Hochschule für Musik. Für sein Schaffen wurde er mehrfach von der UNESCO ausgezeichnet.* Im Jahre 1977 erhielt er den Professortitel und bekam den Lehrstuhl für Komposition. Ab 1976 war er Präsident der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik der polnischen Abteilung und seit 1979 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. Tadeusz Baird erhielt zahlreiche Auszeichnungen und internationale Preis: 1. Preis im G. Fitelberg Wettbewerb 1958 für „Essays“ für Orchester (1958), drei 1. Preise im „International Rostrum for Composers” in Paris (1959 für “four Essays”; 1963 für “Variations ohne ein Thema” für Sinfonieorchester, geschrieben 1961 bis 1962; 1966 für “four Dialogues” für Oboe und Kammerorchester, geschrieben 1964); drei Staatliche Auszeichnungen (1951 für “Sinfonie Nr. 1“ aus dem Jahre 1950; 1964 für sein gesamtes Werk; 1970 für „Sinfonie Nr. 3“ aus dem Jahre 1969 und „Five Songs“ für Mezzo-Sopran und Kammerorchester nach Worten von Irena Poświatowska, geschrieben 1968); den Minister für Kultur und Kunst-Preis (1962 für „Erotic Poems“ – 6 Lieder für Sopran und Sinfonieorchester nach Worten von Małgorzata Hillar, geschrieben 1960 bis 1961); den Musikpreis der Stadt Köln (1963), den Jahrespreis der polnischen Komponisten-Union für sein gesamtes Werk (1966); den S. Kusewicki-Preis (1968); den Küntlerpreis der Stadt Warschau (1970); den A. Jurzykowski Stiftungs-Preis in New York (1971); den A. Honegger-Preis (1974); die Sibelius Medaille (1976); den Premierminister-Preis und die Medaille der National Educational Committee (1979). Er starb am 2. September 1981 in Warschau. Im selben Jahr, nach seinem Tod, wurde Tadeusz Baird der Orden Banner der Arbeit, 1. Klasse, übertragen.
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Autograph
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